Sächsischer Landesverband der Bergmanns-, Hütten- und Knappenvereine e. V. 

Blaufarbenwerk Zschopenthal

Schauanlagen & Museen

Kurze Beschreibung:

Das Blaufarbenwerk Zschopenthal wurde 1687 als letztes der 5 sächsischen Blaufarbenwerke, als Ersatz für die zu schließende Öhmes Farbmühle unterhalb von Annaberg  an der Sehma, errichtet. Der Teilhaber an Öhmes Farbmühle und Grundbesitzer in Zschopenthal, Sigismundt von Berbisdorff, erstritt entgegen anderer kurfürstlicher Beschlüsse die Translocation der Farbmühle nach Zschopenthal. Hier wurde 161 Jahre lang, bis zum wirtschaftlichen Rückgang der sächsischen Kobaltfarbenproduktion, bedeutende Arbeit geleistet. Farbmeister wie Christian Krafft oder die Hüttenfaktoren August Fürchtegott Winckler und sein Sohn Kurt Alexander Winkler perfektionierten die Herstellungsabläufe. Durch die Zusammenarbeit aller sächsischen Blaufarbenwerke im „Sächsischen Blaufarbenwerkskonsortium“ gingen ihre Erkenntnisse und Erfindungen auch in die anderen Mitgliedswerke ein. 1848 wurde „Zschopenthal“ in das Blaufarbenwerk „Niederpfannenstiel“ überführt. Damit verbunden war der Umzug des technischen Gerät’s genauso wie des Fach- und Leitungspersonal’s. Heute produziert dort die „Nickelhütte Aue GmbH“.

Umfang der durch den Verein übernommenen Tätigkeiten:

Die Hüttenknappschaft „Blaufarbenwerk Zschopenthal e.V.“ nutzt, pflegt und erhält im Objekt Räume für Versammlungen und Zusammenkünfte, außerdem die Räume des Heimatmuseums. Die Außenanlagen Kaue und Hof werden instandgehalten.

Eigentümer: Gemeinde Grünhainichen, OT Waldkirchen

Betreiber: Immobilienverwaltung, Frank Bluttner, Hauptstrasse 18, 09579 Grünhainichen OT Waldkirchen

Anschrift

Blaufarbenwerk Zschopenthal

Zschopenthal 9-11

09579 Grünhainichen OT Waldkirchen

Geodaten

50°45'58.0"N 13°05'33.7"E

Ansprechpartner

Bergkamerad Siegbert Ullmann

Telefon

0176/78188060

E-Mail

hkb-zschopenthal@hotmail.com

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