Sächsischer Landesverband der Bergmanns-, Hütten- und Knappenvereine e. V. 

Bergbautradition Sachsen

Neue Veröffentlichung zu Georgius Agricola von Friedrich Naumann

Porträt Georgius Agricola

Georgius Agricola
… ein Riese an Denkkraft, Leidenschaft und
Charakter, an Vielseitigkeit und Gelehrsamkeit


Weit über seine sächsische Heimat hinaus genießt Georgius Agricola bis heute einen überragenden Ruf als Begründer der Montanwissenschaften. Sein Hauptwerk De re metallica libri XII (Vom Bergwerk zwölf Bücher) blieb über Jahrhunderte ein unübertroffenes Standardwerk.

Titelabbildung - Georgius Agricola

Agricolas Lebensweg begann 1494 – zunächst als Georg Pawer – in Glauchau, führte über Chemnitz zum Studium der Sieben Freien Künste an die Universität Leipzig und danach in den praktischen Schuldienst nach Zwickau. Der folgende Aufenthalt in Italien prägte entscheidend seine weitere Entwicklung. 1526 übernahm er eine Apotheker- und Stadtarztstelle im böhmischen St. Joachims­thal, wurde mit den Problemen des Berg- und Hüttenwesens konfrontiert und verfasste auch seine ersten wissenschaftlichen Werke. Seine Hauptschaffensperiode begann mit der 1531 erfolgten Übersiedlung nach Chemnitz; hier war er nicht nur viermal Bürgermeister, sondern er verfasste auch zahlreiche Schriften auf den Gebieten Genealogie, Meteorologie, Medizin, Mineralogie, Lagerstättenkunde sowie zum Berg- und Hüttenwesen. Die letzte Ruhe fand er 1555 im Dom St. Peter und Paul in Zeitz.

Der Autor

Friedrich Naumann, emeritierter Professor für Wissenschafts-, Technik- und Hochschulgeschichte an der TU Chemnitz, lädt den Leser ein, den hervorragenden Renaissancegelehrten und berühmten Chemnitzer und seine wissenschaftlichen Leistungen kennenzulernen.

Erhältlich ist das Buch über: Friedrich.naumann@phil.tu-chemnitz.de
oder: www.e-sights-publishing.de

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